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    Über Squash

    Squash ist eine Rückschlag-Sportart. Sie wird im Einzel mit zwei Spielern oder im Doppel zu viert in der Halle gespielt. Für den vom englischen Wort „to squash“ (dt.: zusammendrücken, zerquetschen) abgeleiteten Sport werden spezielle Schläger und Bälle verwendet. Ein Squash-Match wird auf einem von vier Seitenwänden begrenzten Spielfeld ausgetragen. Diese werden in die Ballwechsel mit einbezogen. Ziel des Spiel ist es, den Ball so zu schlagen, dass der Gegner ihn nach dem Abprall von der Wand nicht mehr erreichen kann, bevor er zum zweiten Mal auf den Boden tickt.

    Die Geschichte des Squash-Sports reicht bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurück. Das Spiel entstand aus der in England populären Sportart „Fives“, bei der der Ball mit der Hand gegen eine Stirnwand geschlagen wurde. 1830 führte die Harrow School im Nordwesten Londons die mit Schlägern gespielte Variante „Racket“ als Schulsport ein. Im Jahr 1886 wurde Squash als eigenständige Sportart anerkannt. Das Spiel verbreitete sich zunächst in den Ländern und britischen Kolonien des Commonwealth. Anfang der 1930er Jahre gelangte es nach Deutschland. Der Industrielle Ernst von Siemens errichtete 1935 in Berlin die ersten Squash-Courts. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte die Sportart hierzulande einen Boom. Die Zahl der Aktiven wuchs auf bis zu zwei Millionen Spielerinnen und Spieler an. Trotz seiner weltweiten Beliebtheit hat es die World Squash Federation (WSF) bisher nicht geschafft, Squash als olympische Disziplin zu etablieren.

    Squash wird auf einem von vier Wänden umgebenen Feld gespielt. Die Länge des Courts beträgt für gewöhnlich 9,75 Meter, seine Breite 6,40 Meter. Größere Plätze mit einer Breite von 7,62 Meter sind für Doppel-Matches vorgesehen. Das Spielfeld wird durch rote Umrandungen an den Wänden begrenzt, über die der Ball nicht geschlagen werden darf. An der Frontwand befindet sich zudem eine Aufschlaglinie und das sogenannte Tin. Diese 0,43 Meter hohe Blechabdeckung darf vom Ball nicht berührt werden. Auf dem Parkettboden des Squash-Courts sind zwei Aufschlagfelder sowie die Mittellinie markiert. Die Rückwand besteht in aller Regel aus bruchfestem Sicherheitsglas, um dem Schiedsrichter und den Zuschauern eine freie Sicht auf das Spielgeschehen zu ermöglichen. Bei Meisterschaften und Turnieren vor größerem Publikum werden die Begegnungen häufig auf Courts mit vier transparenten Wänden ausgetragen.

    Der tischtennisgroße Squashball hat einen Durchmesser von 39,0 bis 40,5 Millimeter. Sein Gewicht beträgt zwischen 23,5 und 24,5 Gramm. Der hohle, mit einem Flüssigkeitstropfen gefüllte Gummiball ist je nach Schnelligkeit mit farbigen Punkten markiert. Squash-Neulinge sollten zunächst auf schnelle Bälle zurückgreifen, um Ballwechsel zu ermöglichen. Fortgeschrittene sind in der Lage, auch langsame Bälle auf eine hohe Geschwindigkeit zu bringen. In Profi-Spielen erreichen Squashbälle Geschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern. Den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2015 hält der ehemalige australische Squashspieler Cameron Pilley mit gemessenen 284,9 km/h. Insbesondere Anfängern wird das Tragen einer Kunststoffbrille angeraten. Bei einigen offiziellen Wettbewerben ist ein Augenschutz Pflicht. Der Ball wird mit einem spieleigenen Squashschläger aus Graphit bzw. Carbon geschlagen. Er zeichnet sich durch eine ovale Kopfform aus und und ist mit 130 bis 160 Gramm leichter als ein Tennisschläger.

    Ein Squash-Match erstreckt sich über drei Gewinnsätze. Seit dem 1. April 2009 gilt laut Weltverband-Beschluss das Point-a-Rally-Scoring-System (PARS) als offizielle Zählweise. Für einen Satzgewinn benötigt ein Spieler 11 Punkte. Ähnlich wie beim Badminton oder Volleyball wird beim Gleichstand von 10:10 die Tie-Break-Regel angewandt. Sieger des Satzes ist dann derjenige Spieler, der als erster zwei Punkte Vorsprung hat.